Aufbau

Bei einer Mail-Bewerbung schreiben Sie die Stellenbezeichnung in die Betreffzeile. Im Textfeld nicht das Motivationsschreiben nachbeten, sondern in wenigen Sätzen Ihr Anliegen schildern! Wie in ein normales Dossier fügen Sie Motivationsschreiben, Lebenslauf mit Foto und (wenige) Zeugnisse ein, am besten im PDF-Format. Falls Sie nicht über den „Acrobat Destiller“ verfügen, mit dem PDF-Dateien erzeugt werden, können Sie beim Scannen als Zielformat PDF wählen. Bleiben Sie insgesamt unter vier MB. Bei Online-Bewerbungen sagt Ihnen das System, wie viele Anhänge erlaubt sind und wie gross sie sein dürfen. Es führt Sie Schritt für Schritt durch das Formular – versuchen Sie keine Abkürzungen!

Sprache

Die elektronische Bewerbung folgt denselben Gesetzen wie die „klassische“ Bewerbung. Sie ist Ihr „Verkaufsprospekt“, das Sie als qualifizierten, sorgfältigen und seriösen Kandidaten ausweist. Mit Umgangssprache und Rechtschreibfehlern bringen Sie sich um Ihre Chance. Konsequente Kleinschreibung, trendige Abkürzungen haben hier nichts verloren. Und Ihr Adressat heisst nicht „Hallo …“, sondern „Sehr geehrte/r …“.

Design

Mit einer gängigen Schrift wie Arial, Courier oder Times New Roman liegen Sie richtig. Bei exotischen Schriften laufen Sie Gefahr, dass sie beim Empfänger nicht richtig dargestellt werden. Das gleiche gilt für grafischen Schmuck: Je „bunter“ Ihre Bewerbung ist, desto eher tauchen Probleme auf. Ausserdem schätzen viele Personalverantwortliche ein schlichtes Design, das nicht vom Inhalt ablenkt. Arbeiten Sie genau: Schief gescannte Vorlagen, womöglich noch mit Knicken, sind peinlich.

Generalprobe

Bevor Sie ihre Unterlagen an die Verantwortlichen weiterleiten, senden Sie die Mail-Bewerbung erst einmal an sich selbst und/oder an jemanden, der Korrektur liest. Bei der Gelegenheit fallen auch unschöne Details auf, zum Beispiel eine überholte Signatur oder Schreibfehler. Wenn Sie ein Online-Formular ausfüllen, werden Sie meist am Schluss vom System aufgefordert, Ihre Angaben zu überprüfen. Nutzen Sie die Gelegenheit!

Nachfragen

Automatisch generierte Antwort-Mails haben wie bei der “klassischen” Bewerbung den Zweck, den “Jobsucher” auf mehr oder weniger langes Warten einzustimmen. Nerven Sie also nicht, indem Sie am nächsten Tag nachfragen, ob Ihre Mailunterlagen angekommen sind. Zehn Tage nach Ablauf der Bewerbungsfrist dürfen Sie sich höflich erkundigen, wie der Stand des Auswahlverfahrens ist. Nach Möglichkeit erledigen Sie dies lieber telefonisch als per Mail.